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Die Archos Jukebox ist ein tragbarer MP3-Player mit
Festplatte. Anfangs mit 6 GB Speicherplatz gibt es nun schon länger
Versionen mit 20 GB, wie auch ich eine besitze, sowie den Recorder mit
Aufnahme, MPEG- und WMA-Unterstützung uvm. Die Jukebox kann zwecks
Datenaustausch über USB mit einem Computer verbunden werden, was unter
Windows mittels der mitgelieferten Treiber funktioniert. Unter Linux dagegen
hilft folgende Zeile in der /etc/fstab (Mountpunkt muss natürlich
vorhanden sein):
/dev/sda1 /media/mp3 vfat noauto,user,quiet,umask=002,gid=users,noexec 0 0
Bzw. meine aktuelle Optionsliste unter Debian:
rw,user,quiet,umask=0002,iocharset=iso8859-1,code=850,uid=1000,gid=1000 0 0
quiet bewirkt dabei, dass keine Fehlermeldungen ausgegeben
werden, wenn Rechteänderungen nicht vorgenommen werden können
(auf FAT32 schlecht möglich...), iocharset und
code dagegen stellen den Zeichensatz auf den eines deutschen
Windows, sodass auch Umlaute in Dateinamen richtig behandelt werden sollten
(für Shells wie die Bash müssen dazu noch passende
Environmentvariablen wie LC_LANG=LANG=de_DE gesetzt werden).
Schon vor über einem Jahr schrieb mir außerdem Harald Milz
seine Automounter-Einstellungen (s.u.). Da ich selbst keinen Automounter
benutze (jedenfalls nicht wissentlich ;-)), kann ich dazu
jedoch kaum etwas sagen. Seine Anmerkung war, dass insbesondere mit der
shortname-Option Ambivalenzen bei Dateinamen (8+3) vermieden
werden können.
mp3 -fstype=vfat,shortname=winnt,username=hm,uid=hm,gid=users :/dev/sda1
Hinweisen möchte ich auch noch auf das Projekt Rockbox, das eine neue Firmware auf Open Source-Basis entwickelt, die schon jetzt der originalen Archos-Firmware in vielerlei Hinsicht überlegen ist. So funktioniert z.B. Resume auch mitten im Stück, zum Laden einer Playlist benötigt sie lediglich wenige Sekunden statt einiger Minuten (!) und auch die Anzahl der Stücke pro Playlist beträgt maximal 10.000 statt 999. Zudem hatte ich mit der originalen Firmware häfiger komplette Hänger, mit Rockbox dagegen keine mehr. Für mich jedenfalls waren das mehr als überzeugende Argumente, ohne Reue zu Rockbox zu wechseln. Und ich als Bleeding Edge-Fan freue mich auch immer wieder auf Neuerungen in den daily builds.
29. Februar 2004 |